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Projektgruppe auf der Zielgeraden nach Israel

Projektgruppe auf der Zielgeraden nach Israel Projektgruppe auf der Zielgeraden nach Israel Foto: Verein

Marga Goren-Gothelf- Ein Pfad durch die Zeiten

In den letzten Wochen waren sowohl spaßig als auch anstrengend für die „Marga-Projektgruppe“ aus Brandenburg an der Havel. Das Ziel war klar – ein Booklet gestalten und eine Präsentation in deutsch – hebräischer Übersetzung zu dem bereits 2013 entstandenen Dokumentarfilm über das Leben von Marga Goren-Gothelf zu entwerfen, um diese dann in Israel anderen Jugendlichen vorzustellen.

Marga Goren-Gothelf ist die letzte noch lebende Jüdin aus Brandenburg an der Havel aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Als sie im Jahre 2010 zu Besuch in ihre Heimatstadt zurückkehrte, wurde sie von Schülerinnen und Schülern des Bertolt-Brecht-Gymnasiums interviewt und aus dem entstandenen Material erstellten Studierende der Fachhochschule Brandenburg einen Dokumentarfilm mit dem Titel „…ein Flüchtling hat keine Heimat.“

Dieses Projekt wurde in diesem Jahr erweitert. Es entstanden hebräische Untertitelt (Danke Familie Goren), sodass der Film auch in Israel gezeigt werden kann. Des Weiteren wurde ein Booklet mit Informationen und Fotos, sowohl auf Deutsch als auch auf Hebräisch gestaltet. Unter der Leitung von Dajena Schlöffel (Bildungsreferentin der Begegnungsstätte Schloss Gollwitz) und Prof. Alexander Urban (Fachhochschule Brandenburg) ist es nun die Aufgabe von 8 Jugendlichen die neue Version des Films inklusive Booklet, in Israel vorzustellen. Und es dauert auch nicht mehr lange, denn die Projektgruppe fliegt bereits am 06. September in aller Frühe nach Israel, wo zuerst ein Besuch in Jerusalem geplant ist. Dort wird die Projektgruppe Aufenthalt in der Bildungsstätte Beit Ben Jehuda haben und am nächsten Tag die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem besuchen. In den darauffolgenden Tagen ist der Präsentationstermin für den Film in der Stadt Ra’anana geplant. Dort wird der Film in verschiedenen High Schools präsentiert und auch Marga Goren Gothelf selbst wird mit dabei sein. Am 10. September heißt es dann aber auch schon wieder Abschied nehmen von Israel und die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen mit nach Deutschland zu bringen und zu berichten.

Die letzten Vorbereitungen wurden am Wochenende bereits besprochen und alle Teilnehmer sind gespannt und freuen sich auf die bevorstehende Präsentation vor Ort in Israel. Die bisherigen Forstschritte und einen Einblick in die Projektgruppe kann man auf dem projektbegleitenden Blog einpfaddurchdiezeiten.blogspot.com bekommen.

Gefördert wird dieses Projekt durch das Auswärtige Amt, die Stiftung EVZ und ConAct.

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