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Starke 1. Halbzeit reicht Baskets nicht zur Überraschung

Oliver Altenkirch überzeugte unter dem Korb Oliver Altenkirch überzeugte unter dem Korb Foto: Gabriele Lochner

Ohne Kapitän Stiev Dignas:

Die Oberligamannschaft der Baskets aus Brandenburg musste sich nach einer sehr starken ersten Hälfte im Auswärtsspiel gegen die ProB-Reserve des RSV Stahnsdorf und Staffelfavoriten mit 69:102 geschlagen geben. Schon vor Beginn der Partie war für die Havelstädter klar, dass die heutige Aufgabe ein ganz besonders schwere werden würde. Die Stahnsdorfer, die im Saisonverlauf schon mehrfach Talente zugunsten anderer Teams abgestellt hatten, konnten an diesem Tag auf alle Leistungsträger zurückgreifen.

Neben den zahlreichen Talenten aus der Nachwuchsbundesliga galt für die Brandenburger insbesondere die drittligaerfahrenen Spieler Levent Yer, Julius Stahl und Tim Decker aus dem Spiel zu nehmen. Die Marschroute von Trainer F. Schöttler war es die eigenen Stärken im Teambasketball und die körperlichen Vorteile auszunutzen, um die jungen Randberliner von Beginn an herauszufordern. Dieser Ansatz sollte durch die Baskets, die ohne ihren Kapitän Stiev Dignas, antreten mussten nahezu perfekt umgesetzt werden. Punkt für Punkt erarbeiteten sich die Brandenburger gegen die in diesem Abschnitt überfordert wirkenden Stahndorfer. Nach zwischenzeitlichem 24:12 zugunsten der Baskets ging es mit 28:21 in die erste Viertelpause.

Besonders die Routiniers Altenkirch (10 Punkte) und Jagla (8 Punkte) waren im ersten Durchgang nicht zu stoppen. In der Pause beschwörte Trainer F. Schöttler die Mannschaft genau dort anzuknüpfen, wo sie im ersten Viertel aufgehört haben. Im zweiten Viertel gingen die Randberliner dann gewohnt druckvoll und mit schnellem Umschaltspiel in die Partie und schafften es dadurch die Baskets immer mehr zu Fehlern zu zwingen. Die Taktiken der Brandenburger griffen nun nicht mehr so sicher wie im ersten Abschnitt und den Stahnsdorfern gelang es ihrerseits ihre Dreierschützen gut freizuspielen, die ihre Versuche zeitweilig traumhaft sicher verwerten konnten. Mit einem 4-Punkte-Rückstand (43:47) ging es aus Sicht der Brandenburger in die Pause.

„In der Halbzeitpause konnte ich die Mannschaft nur daran erinnern, wie sie den Gegner im ersten Viertel dominiert haben. Das haben wir uns auch für die zweite Halbzeit vorgenommen.“, gibt Trainer F. Schöttler zu Protokoll. Den ausgegebenen Plan sollten die Stahnsdorfer aber durchkreuzen, indem sie nochmals das ohnehin hohe Tempo erhöhten und die Brandenburger unter enormen Druck setzten. Im Viertelverlauf bekamen die Randberliner zunehmend die Oberhand über den Gegner aus Brandenburg und bauten ihren Vorsprung zum Ende des dritten Viertels auf 13 Punkte aus.

Zu Beginn des vierten Viertels probierten die Baskets noch einmal alles, um den Vorsprung der Stahnsdorfer zu verringern. Dieses Risiko sollte sich nicht bezahlt machen, denn in dieser Phase konnten die Stahnsdorfer die endgültige Vorentscheidung zu ihren Gunsten verbuchen. Ab diesem Zeitpunkt war durch vermehrte Wechsel und der Erkenntnis das Spiel verloren geben zu müssen ein Bruch im Spiel der Baskets zu erkennen. Nun gaben die Havelstädter Punkt um Punkt her und verloren das letzte Viertel mit 12:32. Im Endergebnis steht für die Baskets ein deutlich zu hoch ausfallendes 69:102 aber gleichzeitig die Erkenntnis eine Halbzeit mit der deutlich stärksten Mannschaft der Liga mitgehalten zu haben zu Buche.

„Wir werden auf die sehr gute erste Hälfte aufbauen und die Fehler der zweiten Hälfte abstellen, um in den nächsten zwei Heimspielen als Sieger vom Platz zu gehen.“, sagte Trainer Schöttler nach der Partie. Für die Baskets, für die es schon nächsten Samstag um 18 Uhr in der eigenen Halle am Marienberg weiter geht, geht es darum noch mindestens eines ihrer zwei ausstehenden Heimspiele gegen Lauchhammer und Fürstenwalde zu gewinnen, um dadurch sicher in die Aufstiegsrunde um den Einzug in die Regionalliga einzuziehen.

Es spielten (Trikotnummer/Name/Punkte): 4/Lochner/1;5/P.Schöttler/6; 6/Jagla/10; 7/Schmidt/0; 8/Bronnert/4; 9/Trapp/2; 10/Rosenkranz/16; 14/Gerike/7; 15/Altenkirch/23; 50/Nzana/0

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