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Spielberichte VC Blau Weiß Brandenburg

Spielberichte VC Blau Weiß Brandenburg Foto: VC Blau Weiß Brandenburg

Nach dem ernüchternden letzten Wochenende, als beide Landesliga-Teams vom VC Blau-Weiß Brandenburg mit einem 3:0 aus Angermünde nach Hause geschickt wurden, stand nun Rehabilitation in eigener Halle auf dem Programm. Die zweite Vertretung um das Trainergespann Pfeiffer/Roß war dabei Gastgeber für den Tabellenzweiten um die Trainer Grawe/Wolfram sowie den Tabellenvorletzten vom Werderaner VV.

Entgegen der geplanten Ansetzung standen sich zunächst die beiden Schlusslichter gegenüber. Da die grassierende Erkältungswelle auch nicht vor den Brandenburgern Halt machte, stand dem VCBW II nur ein dezimierter Kader zur Verfügung, der zudem noch mit kranken Akteurinnen gespickt war. Aufgestockt wurde der Kader mit S.Rossek aus der dritten Mannschaft, die im Laufe des Tages ihr Debut in der Landesliga geben durfte.

Angetrieben vom Ehrgeiz, den Widerständen zu trotzen und endlich Zählbares auf der Habenseite zu verbuchen, begannen die jungen Mädchen in der Formation H.Mitzkat (C,Zuspiel) – P.Petzel; L.Frenzel (Mittelblock) – F.Kronberg; J.Rossek (Außen/Annahme) – L.Flasch (Diagonal) und Libera P.Mitzkat sehr engagiert und fokussiert und nötigten dem Favoriten aus Werder viele lange Ballwechsel ab, die häufig durch Fehler in der Abstimmung auf beiden Seiten beendet wurden.

Durch konstant gutes Aufschlagspiel konnte der VCB – 6er kleinere Rückstände immer wieder egalisieren und insbesondere mit F.Kronberg (auf 16:14) und H.Mitzkat (auf 21:17) das Spiel drehen und die Führung erspielen. Bei 23:20 sah es für alle Beteiligten nach dem erhofften Satzgewinn aus, als der neben sich stehende Kontrahent aus Werder begann, sich zu besinnen und den Satz zu seinen Gunsten auf 24:23 und Satzball stellte.

Mit großem Willen und begeisternder Leidenschaft kämpften sich die Schützlinge von S.Pfeiffer/F.Roß noch mal in das Spiel zurück – wehrten den Satzball ab – behielten in den aufregenden Ballwechseln die Nerven und belohnten sich schließlich doch noch mit dem viel umjubelten Satzgewinn bei 27:25. Was im Anschluss an Kräfte – und Konzentrationsverlust hingenommen werden musste, darf man fast schon tragisch nennen: eine Mannschaft, die wollte aber aufgrund der Vielzahl angeschlagener Spielerinnen, einfach nicht mehr leisten konnte. Der Gegner stabilisierte sich zusehends und profitierte fortan in jedem weiteren Satz von der sehr hohen Fehlerquote im Spiel der Gastgeberinnen. Die deutlichen Satzverluste (4; 17; 12) untermauern den letztlich doch sehr souveränen 3:1-Sieg für die Gäste aus Werder.

Im zweiten Spiel des Tages wollte die Erstvertretung nun Wiedergutmachung für die Niederlage in Angermünde leisten und sich die Tabellenführung zurückholen. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit, doch hatte man bereits in der letzten Woche die bittere Erfahrung machen müssen, dass das Ergebnis nicht immer die Tabellenkonstellation widerspiegelt.

Die Formation S.Böttger (Zuspiel)- L.Alex (C); V.Saage (Außen/Annahme) - B.Kuschel; S.Hofmann (Mittelblock) – S.Bessert (Diagonal) und Libera A.Seiler startete konzentriert in die Begegnung gegen die Damen aus der Baumblütenstadt. Der Rückschlag der vergangenen Woche schien vergessen. Die BW-Frauen spielten vor allem ihre physischen Vorteile bestens aus und ließen dem Gegner beim 25:14 keine Chance. Im zweiten Satz bot Werder mehr Gegenwehr, gleichzeitig ließen die Brandenburgerinnen ihre gewohnte Durchschlagskraft im Angriff vermissen und leisteten sich zudem diverse Fehler in Aufschlag und Annahme. Nur mit Mühe konnte der Satz beim 25:23 siegreich beendet werden. Durchgang drei gestaltete sich letztlich wieder als deutliche Angelegenheit. Vor den Augen der zahlreichen Zuschauer konnten beim 25:11 die ersten Punkte im neuen Kalenderjahr nach knapp einstündiger Spielzeit eingefahren werden.

Im internen Duell beider Brandenburger Mannschaften waren die Rollenverhältnisse sehr klar verteilt. Die „alten Hasen“ um S.Weber (Zuspiel) – S.Horn (C); A.Wittmann (Außen/Annahme) – B.Kuschel; S.Hofmann (Mittelblock) – M.Grodotzki (Diagonal) und widerum Libera A.Seiler zogen ihren sprichwörtlichen Stiefel solide durch und ließen beim 25:8 nichts anbrennen. Ein ähnliches Bild zeigte sich in den Sätzen zwei und drei. Mit 25:13 und 25:11 behielt die erste Mannschaft auch hier die Oberhand und konnte dank der gewonnenen sechs Punkte wieder an dem bisherigen Tabellenführer aus Hennigsdorf vorbeiziehen, während die Zweitvertretung leider noch immer die rote Laterne inne hat.

Am 13.02. kommt es in Hennigsdorf zum Gipfeltreffen zwischen dem Tabellenersten - und zweiten der Landesliga Nord sowie dem Tabellensechsten vom VSV Havel Oranienburg II.

Die zweite Mannschaft hofft an diesem Tag auf erste Punkte. Gegner sind hier die Gastgeber der Luckenwalder Engel (5.) und die Mädels der LG Wassersuppe Seeblick (3.).

Es spielten:

VC BW I: L.Alex (C) – S.Bessert - S.Böttger – M.Grodotzki - S.Hofmann - S.Horn – B.Kuschel - V.Saage – A.Seiler - S.Weber - A.Wittmann

VC BW II: L.Flasch – L.Frenzel – F.Kronberg - H.Mitzkat (C) - P. Mitzkat – P.Petzel – J.Rossek - S.Rossek

VC BW II – WVV 1:3 (27:25 – 4:25 – 17:25 – 12:25)

VC BW I – WVV 3:0 (25:14 – 25:23 – 25:11)

VC BW II – VC BW I 0:3 (8:25 – 13:25 – 11:25)

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