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Wegweisender Spieltag mit vielen Geschenken

Wegweisender Spieltag mit vielen Geschenken Foto: Verein

Gegner reiste nicht in Topbesetzung an:

Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison führte die erste Frauenmannschaft des VC Blau-Weiß Brandenburg zum ärgsten Verfolger aus Hennigsdorf. Mit nur zwei Punkten Rückstand rangierte der Gastgeber in unmittelbarer Schlagdistanz und hätte den Brandenburgerinnen mit einem Sieg sogar die Tabellenführung entreißen können. Bevor das Spitzenduell anstand, mussten sich beide Teams jedoch erst der zweiten Vertretung vom VSV Havel Oranienburg stellen.

Der Gegner reiste nicht in Topbesetzung an, stellte aber dennoch eine schlagkräftige Truppe aufs Feld, die von einigen Fans lautstark unterstützt wurde und gut in die Partie fand. Die Brandenburgerinnen um das Trainerduo Grawe/Wolfram jedoch kämpften anfangs mit ihrer eigenen Konzentration. Die Startformation um Böttger (Zuspiel), Horn/Wittmann (Außen), Kuschel/Schubert (Mitte), Bessert (Diagonal) und Libera Seiler schenkte unnötigerweise Punkt um Punkt ab, ohne dass Oranienburg überhaupt agieren musste.

Bei allein acht eigenen Aufschlagfehlern im ersten Satz war es nicht verwunderlich, dass dieser beim 25:23 abgegeben wurde. Im zweiten Durchgang fingen sich die Frauen um Kapitänin Horn endlich und zeigten, weshalb sie die Landesliga Nord anführten. Ungefährdet holten sie beim 25:14 den Satzausgleich. Auch der Folgedurchgang ging mit 25:20 an die Havelstadt, so dass nun die Entscheidung her sollte.

Oranienburg bäumte sich jedoch noch einmal auf und sah dank eines 4-Punkte-Vorsprungs zum Satzende bereits wie der Sieger aus. Blau-Weiß konnte den Tie-Break und den damit zusammenhängenden Punktverlust durch eine starke Aufholjagd aber abwenden und sich mit einem 25:23 den ersten Sieg des Tages sichern. Unnötig und mit einem extremen Mehraufwand verbunden, erscheint die Tatsache, dass knapp ein Viertel aller gegnerischen Punkte auf Aufschlagfehler der Brandenburgerinnen zurückzuführen waren. Das sollte sich im zweiten Spiel fortsetzen.

Im Derby zwischen Motor Hennigsdorf und dem VSV Havel behielt erwartungsgemäß der Gastgeber mit einem deutlichen 3:0 die Oberhand.

Im Duell der beiden Topteams schenkten sich die Kontrahenten zunächst nichts. Erstaunlich hierbei, dass es auch die Startformation um Weber (Z), Alex/Saage (A), Kuschel/Schubert (M), Blümel (D) und Seiler entweder für die nun zahlreichen Zuschauer spannend machen oder aber verfrühte Valentinstagsgeschenke verteilen wollte.

Anders lassen sich auch hier die acht Aufschlagfehler nicht erklären. Die Mannschaft konnte jedoch in anderen Teilen glänzen und den Satzgewinn beim 25:22 erzielen. Im zweiten Satz gelang dies bei gleichbleibender Fehlerquote nicht mehr. Zudem gesellten sich einige Unsicherheiten in Annahme und Angriff dazu. Um der Startformation eine Pause zu gönnen, wurde nun auf einigen Positionen umgestellt, was den Satzausgleich für den Gastgeber aber nicht mehr verhindern konnte.

Mit Blick auf den kommenden Satz, war dies dennoch die richtige Entscheidung. VCBW-Trainer Grawe, für den der Spieltag als langjähriger Spieler und Trainer in Hennigsdorf etwas Besonderes darstellte, brachte nun die Pausierenden zurück und gönnte Libera Seiler Ruhezeit, so dass auch die an diesem Tag angeschlagene Vogel noch Spielanteile bekam. Die neuen Impulse hatten Effekt. Die Frauen um Kapitänin Alex zeigten nun in allen Bereichen wieder die nötige Stabilität und Konsequenz, um dem Gegner den sprichwörtlichen Zahn zu ziehen. Deutlich gingen die folgenden Sätze und damit das Spiel mit 25:15 und 25:14 nach Brandenburg.

Die gewonnenen sechs Punkte und der damit verbundene Ausbau der Tabellenführung auf nunmehr fünf Punkte stimmen Mannschaft und Trainer sicherlich sehr zufrieden. An der hohen Eigenfehlerquote muss in dieser Woche jedoch gearbeitet werden, will man sich das Leben am 20.02. beim Tabellendritten in Wassersuppe nicht wieder unnötig schwer machen. Weiterer Gegner ist der Tabellenvorletzte aus Werder.

VCBW: Alex, Bessert, Blümel, Böttger, Horn, Kuschel, Saage, Schubert, Seiler, Vogel, Weber, Wittmann

VCBW – VSV Havel II 3:1 (-23, 14, 20, 23)

Hennigsdorf – VSV Havel II 3:0

Hennigsdorf – VCBW 3:1 (22, -17, 15, 14)

Letzte Änderung am Montag, 15 Februar 2016 06:37

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