Sie sind hier:Startseite»Beiträge»Sportmeldungen»Saisonziel Aufstieg in die Brandenburgliga erreicht

Saisonziel Aufstieg in die Brandenburgliga erreicht

Saisonziel Aufstieg in die Brandenburgliga erreicht Foto: Verein

Spielbericht 1.Frauen VC Blau Weiß Brandenburg

Am vergangenen Samstag hat die 1.Frauenmannschaft des VC Blau Weiß Brandenburg bereits einen Spieltag vor Schluss den Aufstieg und damit den Durchmarsch aus der Landesklasse in die Brandenburgliga perfekt gemacht und feiert damit den zweiten Aufstieg binnen zwei Jahren seit Wiederbelebung des Frauenbereiches.

In der heimischen Marienberghalle wurde man dabei von der eigenen Zweitvertretung "empfangen" und traf im ersten Spiel des Tages zunächst auf den ärgsten Verfolger vom SV Motor Hennigsdorf.

Die Vorzeichen waren klar gegeben: mit weiteren 6 Punkten würde man in der Tabelle einen uneinholbaren Vorsprung herausspielen. Zu dem ungewöhnlich frühen Spielbeginn von bereits 10:00 Uhr kamen dem Anlass entsprechend zahlreiche Zuschauer, die sich die endgültige Entscheidung nicht entgehen lassen wollten und somit für eine beachtliche Kulisse sorgten.

Das Trainergespann Matthias Grawe/Lars Wolfram gab dabei der eingespielten Formation aus Weber (Zuspiel) – Alex/Wittmann (Außen-Annahme) – Kuschel/Schubert (Mittelblock) – Blümel (Diagonal) und Libera Seiler das Vertrauen und wurde nicht enttäuscht. Von Beginn an trat der Ligaprimus sehr dominant auf und überforderte die Gäste in allen wesentlichen Elementen, so dass sich der VCB ab Mitte des Satzes bei 13:8 über 17:9 hin zu 23:13 und schließlich 25:17 sehr überlegen den 1.Abschnitt sichern konnte. Statt das eigene spielerische Niveau konstant oben zu halten, verschlief man zu Beginn des 2.Abschnittes den Start (2:6) und ließ sich nach kurzer Aufholjagd gleich wieder abhängen (8:12).

Nach genommener Auszeit ging die Mannschaft um Kapitänin Lisa Alex mit neuer Entschlossenheit zu Werke und legte mit ebenjener (12:12) und anschließend Frederike Schubert am Aufschlag (18:14) den Grundstein für den dann erneut souveränen Satzgewinn (25:21). Dass es anschließend einen Satz auf Augenhöhe gab, lag neben den nun entfesselt auftretenden Hennigsdorferinnen auch an der fehlenden Konstanz des Favoriten.

Was phasenweise durch konsequentes Spiel für beruhigende Punktgewinne sorgte, wurde vor allem durch Ungenauigkeiten infolge abfallender Spannung ab Mitte des Satzes schnell wieder egalisiert, so dass selbst beruhigende Vorsprünge (10:7 – 13:8 – 15:12 – 19:16) immer wieder hergegeben werden mussten. Statt kontrolliertem Spielens den 3:0 Erfolg sicherzustellen, sah man sich stattdessen bei 19:20 einer unerwünscht offenen Endphase gegenüber, die beim Stand von 24:22 und 2 eigenen Spielbällen erneut glimpflich auszugehen schien, ehe eigene Abstimmungsprobleme dem wie immer leidenschaftlich kämpfendem Team von Osmar Talkowsky einen eigenen Satzball beschert.

Per taktischem Wechsel (Horn für Wittmann) gelingt schließlich der entscheidende Impuls : Nicht nur, dass sich der Aufbau fortan stabiler zeigt, ist es außerdem Vizekapitänin Steffi Horn vorbehalten, den finalen Punkt zum 27:25 Satz – und 3:0 – Spielgewinn zu erzielen. Der darauffolgende gemeinsame Jubel mit den lautstarken Zuschauern ist schließlich von gegenseitiger Anerkennung und der Gewissheit geprägt, den schwierigen Teil der Tagesaufgabe bereits erfolgreich gemeistert zu haben.

Für die zweite Partie gegen das junge VCB II – Team von Sebastian Pfeiffer war es dann der Formation um Böttger (Zuspiel) – Bessert/Horn (Außen-Annahme) – Kuschel/Schubert (Mittelblock) – Grodotzki (Diagonal) sowie Libera Höft vorbehalten, die entscheidenden 3 Punkte zum Aufstieg einzufahren. Zunächst kalt erwischt von Sportschülerin J.Rossek am Aufschlag (0:3)

gab es umgehend die standesgemäße Antwort des nun Beinaheaufsteigers, so dass der Satzgewinn in der Folge nie gefährdet gewesen ist (9:3 – 17:7 – 25:16), wenngleich bereits zur Endphase hin Trainer Grawe mit dem nun fehlerhaften Spiel seines Teams nicht zufrieden sein konnte. Für den gesamten weiteren Spielverlauf lässt sich konstatieren, dass die jungen Mädchen von Trainer Pfeiffer, frenetisch unterstützt von den entsprechenden Zuschauer, sehr leidenschaftlich jeden Ballwechsel bestritten, während sich die 1.Mannschaft mit dieser Pflichtaufgabe sehr schwer getan hat, was sich insbesondere durch zum Teil halbherziges Spiel und zu hoher Eigenfehlerquote zeigt.

Ein zwischenzeitlicher Satzstand von gerade mal 16:15 im zweiten Satz spricht sehr für die 2.Mannschaft – ein Endstand von erneut 25:16 widerum ist Beleg dafür, dass schlummernde Qualitäten jederzeit auch wieder mobilisiert werden können. Der dritte Satz verläuft ähnlich: vollkommen offenes Spiel bis 14:14, ehe mit kurzem Zwischenspurt (19:14) zumindest der sichere Vorsprung bis zum Satz – und Spielgewinn (25:20) sichergestellt werden kann.

Unterm Strich bleibt aber die großartige Leistung des Teams stehen, dass über die Saison gesehen sehr souverän und konzentriert zu Werke gegangen und der neuerliche Erfolg von allen Beteiligten hochverdient erarbeitet wurde.

Nächste Aufgabe für den offiziellen Brandenburgliganeuling wird die Landespokalvorrunde am 13.03. sein, wenn sich hier für die Endrunde am 30.04./01.05. qualifiziert werden soll.

Es spielten: L.Alex – S.Bessert – H.Blümel – S.Böttger – M.Grodotzki - L.Höft - S.Horn – B.Kuschel – F.Schubert - A.Seiler – S.Weber – A.Wittmann

Letzte Änderung am Donnerstag, 03 März 2016 10:46

Weitere Informationen

Schreibe einen Kommentar

Hinweis

Nach erfolgreicher Eingabe wird Ihr Kommentar redaktionell geprüft und veröffentlicht.

Die Moderation der Kommentare liegt allein bei Havelstadt.de. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt.

Ihre Werbung jetzt buchen:
 Tel. 0176 - 60 80 75 48
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
jetztbuchen
Anzeige

Aktuelle Veranstaltungen

Kein zukünftiges Event
Keine Ereignisse zum Anzeigen

Event melden

IMG 6624 kopie

Aktuell sind 313 Gäste und keine Mitglieder online

facebook link 
Sie sind bei Facebook?
Dann werden Sie Fan: Stadt Brandenburg