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Polizeidirektion West informierte im Potsdamer Stadthaus über künstliche DNA

Vertreter der Stadt waren sich einig über die Einführung der K-DNA intensiv nachzudenken

Gestern Nachmittag trafen sich Vertreter Potsdams, unter der Leitung von der Beigeordneten Elona Müller-Preinesberger, und der Leiter der Polizeidirektion (PD) West, Peter Meyritz, zu einem Informationsgespräch über Möglichkeiten der Einbruchsprävention.

Insbesondere ging es hier um die künstliche DNA (K-DNA), wie sie funktioniert und welche Vorteile das Verfahren in der Prävention für Privatpersonen und Unternehmen bringt. Bei dem Gespräch waren auch Dr. Ursula Löbel, Leiterin der Sicherheitskonferenz Potsdam, Polizeidirektor Mike Toppel, Leiter der Polizeiinspektion Potsdam sowie Vertreter städtischer Betriebe und der Feuerwehr mit anwesend.

Beigeordnete Elona Müller-Preinesberger: „Das Projekt ist eine weiterer Schritt der bereits intensiven Zusammenarbeit zwischen Landeshauptstadt und der Polizeiinspektion Potsdam. Wir werden jetzt prüfen, wie das Prinzip der K-DNA für die Bürger in Potsdam am sinnvollsten umsetzbar ist.“

In dem gut einstündigen Gespräch ging es vorrangig um das Wirkprinzip dieser Schutzmethode und wie die Polizei Diebe von derartig gekennzeichneten Gegenständen überführen kann. Die Anwesenden zeigten sich sehr daran interessiert, von den Polizisten zu erfahren, welche Potenziale die Markierung mittels K-DNA birgt, um ihr Material oder ihr Firmeneigentum besser zu schützen und Diebe abzuschrecken. Dabei wurde deutlich, dass K-DNA natürlich kein Allheilmittel ist, sondern nur im Zusammenspiel mit herkömmlichen Sicherungsmethoden ausreichenden Diebstahlsschutz gewährleistet.

Peter Meyritz, Leiter der Polizeidirektion West: „Die Abschreckung der Täter ist der erste Baustein im Einbruchsschutz. Es soll erst gar nicht zu einem Einbruch kommen, das ist das oberste Ziel. Die Täter wissen genau, um die Wirkungsweise der künstlichen DNA und welche Risiken es mit sich bringt, in ein markiertes Haus oder einen markierten Betrieb einzubrechen.“

Für die Wiedererkennung von sonst nicht zuordenbaren Gegenständen, wie losen Stromkabeln, Messingarmaturen, Kupferdachrinnen oder auch Schmuck, die im schlechtesten Fall dem mutmaßlichen Dieb wieder ausgehändigt werden müssten, weil ihm der Diebstahl des fremden Eigentums nicht nachgewiesen werden kann, ist die K-DNA zurzeit jedoch ein hervorragendes und vor allem bezahlbares Markierungsmittel. (Näheres zur K-DNA siehe Flyer im Anhang)

Die Vertreter der Stadt waren sich einig über die Einführung der K-DNA intensiv nachzudenken. Peter Meyritz bot Elona Müller-Preinesberger an, der Stadt jederzeit beratend zur Seite zu stehen.

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