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Polizeimeldungen: dreimal Brandstiftung - Polizei sucht Zeugen

Polizeimeldungen: dreimal Brandstiftung - Polizei sucht Zeugen Foto: Polizei

Polizeimeldungen: dreimal Brandstiftung - Polizei sucht Zeugen

Schwere Brandstiftung in Jugendhilfeeinrichtung, Brandstiftung in Hohenstücken und ein Kellerfenster am Gebäude einer geplanten Asylunterkunft brannte. Polizei sucht Zeugen.

2655/15 Stadt Brandenburg an der Havel, Altstadt
Schwere Brandstiftung in Jugendhilfeeinrichtung
Freitag, 27.11.2015, 00:00 Uhr
 
In einem 4-Bett-Zimmer einer Jugendhilfeeinrichtung kam es zu Beginn des 27.11.2015 zu einem Brand. Zwei Bewohnerinnen, 15 und 16 Jahre alt, mussten daraufhin mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Nach ersten Ermittlungen brannten in einem Zimmer die Matratzen eines ungenutzten Etagenbettes. Die sozialpädagogische Betreuerin wurde durch den Hausfeueralarm auf den Brand aufmerksam, evakuierte die anwesenden Bewohner und kam so im Obergeschoss zum Zimmer in dem es brannte. Mit Unterstützung eines herbeieilenden Jugendlichen, konnte sie mit dem vorhandenen Feuerlöscher den Brand löschen. Das Zimmer wurde durch den Brand unbewohnbar. Nach derzeitigem Erkenntnisstand kann von einer Brandstiftung ausgegangen werden. (Bergholz)
 
 
2656/15 Stadt Brandenburg an der Havel, Hohenstücken, Tschirschdamm
Brandstiftung
Donnerstag, 26.11.2015, 18:15 Uhr
 
In den Abendstunden des 26.11.2015 kam es im Tschirschdamm zu einem Brand in einem Müllunterstand. Durch die Hitzeentwicklung wurden zwei Fensterscheiben, eines unmittelbar daneben befindlichen Wohnungsblockes beschädigt. (Fensterscheiben gesprungen). Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, so dass keine konkrete Gefahr für Personen bestand. Im Unterstand sind einige Mülltonnen zerstört worden. Im Vorfeld hatten Zeugen beobachtet, wie ein Jugendlicher dort mit Feuerwerkskörpern knallte. Ob dies im Zusammenhang mit dem Brand steht muss nun durch die Kriminalpolizei geklärt werden. Die Ermittlungen belaufen sich zu einer Brandstiftung. (Bergholz)

 

Stadt Brandenburg an der Havel; Nicolaiplatz
Kellerfenster am Gebäude einer geplanten Asylunterkunft brannte
27.11.2015; 04.30 Uhr
 
Durch einen Zeugen wurde die Feuerwehr über ein brennendes Kellerfenster an einer ehemaligen Schule in Brandenburg an der Havel informiert. Das betroffene Gebäude ist von der Stadt als zukünftige Unterkunft für Asylbewerber geplant, steht derzeit leer und befindet sich im Umbau.
Die Rettungsleitstelle informierte daraufhin die Polizei, welche nur wenige Minuten später am Brandort eintraf. Hier bestätigte sich, dass das hölzerne Kellerfenster unterhalb der Gehwegoberfläche in dem Fensterschacht brannte.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Brand nur von außen am Fensterrahmen und nicht im Keller. Durch die Feuerwehr wurde das Feuer gelöscht und dabei das Fenster notwendigerweise nach Innen geöffnet. Durch den Brand ist das Fenster beschädigt worden und die Fassade leicht verrußt. Im Keller selbst sind nur Rußspuren am Innenrahmen des Fensters entstanden weiterhin fand eine Verrauchung des Gebäudes statt.
Der polizeiliche Staatsschutz (Dezernat 2) der Polizeidirektion West hat die Ermittlungen zum Verdacht der Brandstiftung übernommen, da ein fremdenfeindlicher Hintergrund der mutmaßlichen Brandlegung nicht auszuschließen ist. Kriminaltechniker sicherten am Morgen Spuren. Wie der Brand genau entstand und ob Brandbeschleuniger benutzt wurde, müssen die kriminaltechnischen Untersuchungen zeigen.
Die Polizei hatte letztmalig um 2.30 Uhr ihre Schutzstreife um das Objekt gedreht. Die polizeilichen Schutzmaßnahmen, die bereits vor dem heutigen Brand für das Objekt durchgeführt wurden, werden nunmehr nochmals erhöht.
Die Polizei bittet, dass Passanten, die sich zur fraglichen Zeit, also gegen 04:30 Uhr im Bereich des Nikolaiplatz und der umliegenden Straßen aufgehalten haben, zum Beispiel auf dem Weg von oder zur Arbeit, ihre Wahrnehmungen zu Personen- oder Fahrzeugbewegungen der Polizei mitteilen. Dafür ist die Telefonnummer 03381-560-0 der Polizeiinspektion Brandenburg zu nutzen.

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