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13. Innovationspreis 2014 verliehen

Preisträger und Stifter Preisträger und Stifter Foto: Petig

Von smarte LED, über EXO-Hände bis zu ein intelligentes Management für Motor-Temperatur - ging die Spanne der diesjährigen Innovationen

Unter dem Motto „Musik - Technik - Musik“ hat die Fachhochschule Brandenburg (FHB) bereits zum 13. Mal am Donnerstagabend ihren Innovationspreis vergeben.

Den mit 3.000 Euro dotierten ersten Preis wurde von einer Jury an den wissenschaftlichen Mitarbeiter an der FHB, Florian Knobloch, der eine „Smart LED“ entwickelt hatte, verliehen. In seiner Entwicklung stand eine LED im Vordergrund, die über das ausgestrahlte Licht („unsichtbar“) Daten zu anderen LED-Leuchten oder Geräten senden und sich selbstständig abdimmen oder ausschalten können. „Wenn mehrerer „Smart LED-Leuchten“ eingesetzt werden, können sich die Leuchten sogar untereinander ‚abstimmen‘, um unter anderem Energie ein zusparen“, betonte der Preisträger.

Denn zweiten Platz belegten die Auszubildende der Heidelberger Druckmaschinen AG in Brandenburg an der Havel, Jan Mattheis, Philipp Bulledick und Philipp Kopplow. Die Azubis entwickelten ein intelligentes Temperaturmanagementsystem für Automotoren. „Damit erreichen Motoren schneller ihre erforderliche Betriebstemperatur - gerade im Winter und für kurze Strecken kann das richtig Geld sparen, sind sich die Entwickler sicher“, erklärten die Entwickler. Das Preisgeld betrug hierbei 2.000 Euro.

Platz drei und 1.000 Euro gingen an die drei FHB-Studenten Erik Krüger, Martin Lehmann und Michael Sternberg, die zusammen ein externes Skelett für die Unterstützung der Hände, eine sogenannte EXO-Hand, entwickelten. „Dieses Skelett unterstützt beziehungsweise übernimmt das Greifen und kann beispielsweise das Zittern der Hände abfangen“, betonten die FHB-Studenten. Bisher gab es weltweit nur wenige Firmen, die bereits ähnliche Produkte für industrielle Anwendungen entwickeln. Die EXO-Hand der drei Preisträger sei für den Hausgebrauch - insbesondere für ältere Menschen - konzipiert worden.

Des Weiteren wurden auch in diesem Jahr zwei Sonderpreise vergeben. Der Sonderpreis „Internet“ ging an den FHB-Studenten Stefan Schön, der aufgezeigt hatte, wie unbenannte Luftfahrzeuge durch die Nutzung der Thermik länger fliegen können. Sein Preis, eine eigene Webseite, gestiftet von einem Potsdamer Unternehmen. Der zweite Sonderpreis „Gründung“ ging an Kevin Schuster und Tobias Wolter (beider Studenten an der FHB). Sie haben einen Info-Display in den Wartezimmern der Ärzte weiterentwickelt. Eine eigene Technologie soll zukünftig ermöglichen, medizinische Inhalte und Unterhaltungsangebote mit regionalem Bezug in den Wartezimmern zu präsentieren. Sie erhielten für ihre Idee ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

Schüler, Auszubildende, Studenten, junge Gründer und wissenschaftliche Mitarbeiter, die bereits ihre Doktorarbeit verfassen, konnten ihre Vorhaben einer Jury vorlegen. Die Preisgelder wurden von Brandenburger Unternehmen gestiftet.

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