Sie sind hier:Startseite»Beiträge»Stadtnachrichten»Es geht weiter mit dem Streik-Wahnsinn

Es geht weiter mit dem Streik-Wahnsinn

Nichts geht mehr auf Brandenburgs Schienen. Nichts geht mehr auf Brandenburgs Schienen. Foto: Petig

Kein Streikende im Nahverkehr / GDL will weiter Streiken / „ver.di“ ruft KITAs zum Streik auf - BRB bleibt verschont

Der Wahnsinn im Fern-, Regio- und Nahverkehr in Brandenburg bleibt nach dem heutigen Stand bestehen.

Die Gewerkschaften „ver.di“ und GDL konnten sich nicht mit den Arbeitgebern auf einen gemeinsamen Nenner einigen - es wird weiter gestreikt.

Im Nahverkehr in der Stadt Brandenburg an der Havel wird der bestehende Notfahrplan mit der sog. „Grundversorgung“, der von Fremdunternehmen abgesichert werde, beibehalten.

Infohotline der VBB

> 03381/317522

Notfahrpläne der VBBr

> www.vbbr.de


Info-Homepage der DB AG


www.bahn.de/blitz/view/brbg/uebersicht.shtml

Ernster sieht es im Regionalverkehr im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) aus, auch wenn der VBB versucht einige Züge fahren zulassen. „Das Zugpersonal im Güter- und Personenverkehr beendet die Streiks am Sonntag (10. Mai 2015) um 9 Uhr“, betont die GDL.

Nicht bestreikt werden im VBB-Gebiet die Linien der Bahnunternehmen ODEG, NEB und EGP

•          RE2: Wismar - Wittenberge - Neustadt (Dosse) - Nauen - Berlin - Königs Wusterhausen - Lübbenau - Cottbus

•          RE4: Rathenow - Berlin - Ludwigsfelde (- Jüterbog)

•          RB25: Berlin-Lichtenberg - Ahrensfelde - Werneuchen

•          RB26: Berlin-Lichtenberg - Strausberg - Müncheberg - Kostrzyn

•          RB27: Berlin-Karow - Basdorf - Schmachtenhagen / Wandlitz - Klosterfelde - Groß Schönebeck

•          RB33: Berlin-Wannsee - Michendorf - Beelitz - Jüterbog

•          RB35: Fürstenwalde - Bad Saarow

•          RB36: Königs Wusterhausen - Storkow - Beeskow - Frankfurt (Oder)

•          RB46: Cottbus - Forst

•          RB51: Rathenow - Brandenburg an der Havel

•          RB60: Eberswalde - Bad Freienwalde - Frankfurt (Oder)

•          RB61: Schwedt (Oder) - Angermünde

•          RB62: Prenzlau - Angermünde (- Eberswalde)

•          RB63: Eberswalde - Joachimsthal

•          OE65: Cottbus - Spremberg - Görlitz - Zittau

•          RB70: Putlitz - Pritzwalk

•          RB73: Pritzwalk - Kyritz - Neustadt (Dosse)

•          RB74: Meyenburg - Pritzwalk

Die ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH ist vom Streik nicht betroffen und fährt gemäß ihrem Fahrplan mit zusätzlichen Halten in Finkenkrug und Brieselang.

Alle Züge der Linie RE2 zwischen Wismar und Cottbus halten während des Streiks von Dienstag, den 05. Mai 2015, ab 4.00 Uhr Betriebsbeginn bis zur Beendigung des Streiks am Sonntag, den 10. Mai 2015, um 9.00 Uhr zusätzlich in Finkenkrug und Brieselang.

Ab kommender Woche kommt im Land Brandenburg ein drittes Streikproblem auf die Brandenburger hinzu - Streiks in den Kindertagesstätten

Im Land Brandenburg beginnen ab Montag (11. Mai 2015) die bereits angekündigten Streiks in den Kindertagesstätten. Zunächst hat „ver.di“ in der ersten Streikwoche Einrichtungen im Bereich Potsdam-Mittelmark, Havelland, Neuruppin, Uckermark-Barnim, in Frankfurt/Oder, Königs Wusterhausen, Wildau und Zeuthen zum Streik aufgerufen. „Ebenfalls werden die Berliner Kitas des Studentenwerks sowie die Sozialberatung des Studentenwerks ab 11. Mai 2015 bestreikt“, wie die Gewerkschaft erklärt.

Weiter heißt es: „In Eisenhüttenstadt wird am 12. und 13. Mai in 12 Einrichtungen gestreikt. Eine Streikversammlung ist für Dienstag vorgesehen. Treffpunkt vor dem Rathaus mit anschließender Demonstration zum Sportplatz in der Waldstraße. Weitere öffentliche Streikversammlungen und Kundgebungen wird es u. a. am Dienstag, dem 12. Mai in der Zeit von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr in Falkensee und am 13. Mai in der Zeit von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr in Hennigsdorf geben. Für Mittwoch, den 13. Mai 2015 ist in Königs Wusterhausen eine Streikkundgebung geplant.“

In allen brandenburgischen ver.di-Bezirken wurde die Urabstimmung vom 28. April bis 5. Mai bei einer sehr hohen Beteiligung der Gewerkschaftsmitglieder durchgeführt. „Nach massiven Warnstreiks während der letzten Verhandlungen folgt jetzt ein unbefristeter Streik, der über Pfingsten andauern kann. Streiks sind jetzt erforderlich, da die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) bisher jeden generellen Aufwertungsbedarf leugnet. Sie hat in fünf Verhandlungsrunden kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt, stattdessen lediglich punktuell und vage „vielleicht“ für „einige wenige“ kleinere Verbesserungen in Aussicht gestellt“, betont ein „ver.di“-Sprecher.

„Ein Streik in Kitas wird zu Einschränkungen führen und dazu zwingen, die Kinderbetreuung selbst zu organisieren. Wir wollen das nicht, aber die Arbeitgeber setzen derzeit darauf, dass sie den Tarifkonflikt auf dem Rücken der Eltern und ihrer Kinder aussitzen können. Die Verantwortung dafür liegt bei den kommunalen Arbeitgebern“, sagte Erich Mendroch, ver.di-Fachbereichsleiter Gemeinden im ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg.

Im Sozial- und Erziehungsdienst arbeiten bundesweit rund 750.000 Beschäftigte, bei Kommunen, freien und kirchlichen Trägern. Derzeit verhandelt ver.di für die Beschäftigten in kommunalen Einrichtungen, etwa 240.000 Erzieherinnen, Sozialpädagogen, Kinderpflegerinnen, Heilpädagogen und Sozialarbeiter, über eine deutliche Aufwertung dieses Berufsfeldes.

Letzte Änderung am Donnerstag, 07 Mai 2015 16:35

Weitere Informationen

eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schreibe einen Kommentar

Hinweis

Nach erfolgreicher Eingabe wird Ihr Kommentar redaktionell geprüft und veröffentlicht.

Die Moderation der Kommentare liegt allein bei Havelstadt.de. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt.

1 Kommentar

  • gepostet von Lila

    Donnerstag, 07 Mai 2015 18:57

    Dieser Streik ist kein Wahnsinn! Streiks sind absolut berechtigt und die Lokführer*innen fordern außerdem nicht viel. Außerdem ist ein Streik, von dem niemand was bemerkt, keiner. Anstatt der GDL oder Weselsky Vorwürfe zu machen, sollte mehr Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt werden, den Forderungen der GDL statt zugeben. Und eins noch: Deutschland liegt im europaweiten Streikvergleich auf Platz 8. Hier gibt es circa 50% weniger Streiktage, als z.B. in Frankreich.

    Melden
Ihre Werbung jetzt buchen:
 Tel. 0176 - 60 80 75 48
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
jetztbuchen
Anzeige

Aktuelle Veranstaltungen

Kein zukünftiges Event
Keine Ereignisse zum Anzeigen

Event melden

IMG 6624 kopie

Aktuell sind 542 Gäste und keine Mitglieder online

facebook link 
Sie sind bei Facebook?
Dann werden Sie Fan: Stadt Brandenburg