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Tarifeinigung im Brandenburger Nahverkehr

Tarifeinigung im Brandenburger Nahverkehr Foto: Petig

Beratung am 21.Mai 

In der Nacht vom 12. zum 13. Mai 2015 haben die Verhandlungsparteien im Brandenburger Nahverkehr nach zweiwöchigem Arbeitskampf ohne Schlichtung eine Einigung erzielt.

„Danach sollen die Beschäftigte der Nahverkehrsunternehmen rückwirkend ab dem 1. Mai 2015 monatlich 100 Euro mehr erhalten. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2016. Es wurde eine Erklärungsfrist (Gremienvorbehalt) bis zum 1. Juni 2015 vereinbart“, wie die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH (VBBr) erklärt.

„Die Tarifeinigung stellt für die Arbeitgeberseite einen schmerzhaften Kompromiss dar, der angesichts der seit vielen Jahren stagnierenden Finanzmittel für den ÖPNV für viele Unternehmen kaum verkraftbar ist“, sagte der Vorsitzende der Verbandsgruppe, Frank Wruck. „Da sich der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister, Christian Görke, jedoch demonstrativ mit einem offenen Brief hinter die Forderungen der streikenden Bus- und Straßenbahnfahrer gestellt hat, sind wir zuversichtlich, dass den beherzten Worten nun auch finanzielle Taten folgen werden und die ÖPNV-Finanzierung in Brandenburg endlich auf den Prüfstand kommt.“

Vereinbart wurde, laut der Gewerkschaft „ver.di“, dass alle Beschäftigten ab Mai 2015 monatlich 100 Euro brutto mehr erhalten (Tabellenerhöhung). „Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2016. Aus der Sicht von ‚ver.di‘ ist das Ergebnis ein guter Kompromiss. So ist erreicht worden, Festbeträge statt einer prozentualen Erhöhung zu vereinbaren. Damit ist es gelungen, den Fahrdienst gegenüber den höheren Entgeltgruppen finanziell zu stärken“, betont „ver.di“.

„Anderenfalls wird der Tarifabschluss nur durch Einsparungen an anderer Stelle, durch Zurückstellung notwendiger Investitionen, Einsparungen beim Personal und höhere Arbeitsverdichtung zu bewältigen sein“, ergänzte der Verhandlungsführer des KAV, Klaus Klapproth. „Für die Arbeitgeber war es wichtig, zum Erhalt des Betriebsfriedens keine Sonderregelung für Gewerkschaftsmitglieder zu vereinbaren. Wir hätten statt der pauschalen Lohnerhöhung für alle gern mehr für jüngere Fahrerinnen und Fahrer getan, konnten uns damit aber nicht durchsetzen.“

Die Nahverkehrsunternehmen im KAV Brandenburg werden am 21. Mai 2015 über das Ergebnis beraten und über die Annahme des Abschlusses beschließen, heißt es weiter. Von Seitens „ver.di“, wird erklärt: „In einer weiteren Urabstimmung müssen nun die Gewerkschaftsmitglieder in den beteiligten brandenburgischen Nahverkehrsbetrieben das Tarifergebnis annehmen und somit auch formal den Arbeitskampf beenden. Diese Urabstimmung wird vom 21. bis 27. Mai 2015 stattfinden.“

Weiter heißt es aus dem Haus von „ver.di“: „Ohne den zweiwöchigen Streik und den durch ver.di erzeugten politischen Druck wäre aus Sicht der Gewerkschaft dieser gute Abschluss nicht annähernd erreichbar gewesen.“

 

„Danach sollen die Beschäftigte der Nahverkehrsunternehmen rückwirkend ab dem 1. Mai 2015 monatlich 100 Euro mehr erhalten. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Ende 2016. Es wurde eine Erklärungsfrist (Gremienvorbehalt) bis zum 1. Juni 2015 vereinbart“, wie die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH (VBBr) erklärt.

„Die Tarifeinigung stellt für die Arbeitgeberseite einen schmerzhaften Kompromiss dar, der angesichts der seit vielen Jahren stagnierenden Finanzmittel für den ÖPNV für viele Unternehmen kaum verkraftbar ist“, sagte der Vorsitzende der Verbandsgruppe, Frank Wruck. „Da sich der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister, Christian Görke, jedoch demonstrativ mit einem offenen Brief hinter die Forderungen der streikenden Bus- und Straßenbahnfahrer gestellt hat, sind wir zuversichtlich, dass den beherzten Worten nun auch finanzielle Taten folgen werden und die ÖPNV-Finanzierung in Brandenburg endlich auf den Prüfstand kommt.“

Vereinbart wurde, laut der Gewerkschaft „ver.di“, dass alle Beschäftigten ab Mai 2015 monatlich 100 Euro brutto mehr erhalten (Tabellenerhöhung). „Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2016. Aus der Sicht von ‚ver.di‘ ist das Ergebnis ein guter Kompromiss. So ist erreicht worden, Festbeträge statt einer prozentualen Erhöhung zu vereinbaren. Damit ist es gelungen, den Fahrdienst gegenüber den höheren Entgeltgruppen finanziell zu stärken“, betont „ver.di“.

„Anderenfalls wird der Tarifabschluss nur durch Einsparungen an anderer Stelle, durch Zurückstellung notwendiger Investitionen, Einsparungen beim Personal und höhere Arbeitsverdichtung zu bewältigen sein“, ergänzte der Verhandlungsführer des KAV, Klaus Klapproth. „Für die Arbeitgeber war es wichtig, zum Erhalt des Betriebsfriedens keine Sonderregelung für Gewerkschaftsmitglieder zu vereinbaren. Wir hätten statt der pauschalen Lohnerhöhung für alle gern mehr für jüngere Fahrerinnen und Fahrer getan, konnten uns damit aber nicht durchsetzen.“

Die Nahverkehrsunternehmen im KAV Brandenburg werden am 21. Mai 2015 über das Ergebnis beraten und über die Annahme des Abschlusses beschließen, heißt es weiter. Von Seitens „ver.di“, wird erklärt: „In einer weiteren Urabstimmung müssen nun die Gewerkschaftsmitglieder in den beteiligten brandenburgischen Nahverkehrsbetrieben das Tarifergebnis annehmen und somit auch formal den Arbeitskampf beenden. Diese Urabstimmung wird vom 21. bis 27. Mai 2015 stattfinden.“

Weiter heißt es aus dem Haus von „ver.di“: „Ohne den zweiwöchigen Streik und den durch ver.di erzeugten politischen Druck wäre aus Sicht der Gewerkschaft dieser gute Abschluss nicht annähernd erreichbar gewesen.“

Letzte Änderung am Mittwoch, 13 Mai 2015 19:01

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