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Wissenschaft als Innovationstreiber: Transfer-Offensive im Land Brandenburg

Ministerin Kunst, der Vize-Generalsekretär des Stifterverbandes, Meyer-Guckel, und die Brandenburger FH-Präsidentin Wieneke-Toutaoui präsentieren Transfer-Audit und Regionalkonferenzen an den Hochschulen

Wissenschafts- und Forschungsministerin Sabine Kunst hat heute erstmals eine Transfer-Offensive für das Land Brandenburg gestartet.

Gemeinsam mit Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, und Burghilde Wieneke-Toutaoui, Präsidentin der Fachhochschule Brandenburg, stellte sie in Potsdam das Transfer-Audit des Stifterverbandes für alle Hochschulen des Landes und die geplanten landesweiten Regionalkonferenzen „Transfer-Offensive vor Ort“ des Ministeriums vor.

Wissenschafts- und Forschungsministerin Sabine Kunst: „Innovationen und Wissenstransfer sind von grundlegender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit Brandenburgs und die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze. Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft ist für beide Seiten von Vorteil: Die Unternehmen profitieren von den Ideen und dem Know-how aus der Wissenschaft, die Hochschulen können mit dem Kontakt zur Wirtschaft ihre Forschung und Lehre weiterentwickeln. Für Hochschulabsolventen werden konkrete berufliche Perspektiven aufgezeigt und damit Anreize geschaffen, in der Region zu bleiben. Wir haben uns deshalb zum Ziel gesetzt, in dieser Legislaturperiode die Transferaktivitäten und -strukturen an den Hochschulen weiter zu entwickeln. Zwei wichtige Aktivitäten sind dabei das Transfer-Audit und unsere Vor-Ort-Konferenzen. Mit ihnen bringen wir unsere Transfer-Offensive voran.“

Volker Meyer-Guckel, stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft: „Forschungskooperationen, duale Studiengänge, Politikberatung, Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Akteuren – die Transferformen sind vielfältig. Wir sind beeindruckt von dem Engagement, mit dem die Hochschulen das Thema Kooperation angehen. Mit dem Transfer-Audit in Brandenburg möchten wir einen Beitrag dazu leisten, die Hochschulen für die Kooperation mit Wirtschaft und Gesellschaft strategisch zu stärken. Die landesweite Herangehensweise bietet außerdem ein großes Potential für die Weiterentwicklung der Transferaktivitäten in Brandenburg insgesamt.“

Burghilde Wieneke-Toutaoui, Präsidentin der Fachhochschule Brandenburg: „Ich freue mich, dass die Brandenburger Hochschulen geschlossen am Transfer-Audit teilnehmen werden. Es gibt uns die Chance auf eine offene und konstruktive Analyse unserer Aktivitäten hinsichtlich der für uns so wichtigen Kooperationsbeziehungen mit externen Partnern. Die Fachhochschule Brandenburg ist eine Hochschule in der Region und für die Region. Wir verstehen uns als Partner für die Fachkräftesicherung und den Wissens- und Technologietransfer in West- und Nordwestbrandenburg. Das zeigt beispielsweise die Präsenzstelle in Pritzwalk, durch die wir die Wirksamkeit der Hochschule in den strukturschwachen Norden des Landes ausgeweitet haben, und die Kooperation mit der Stadt Neuruppin. Aber auch durch die vielen Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die wir gemeinsam mit Unternehmen der Region durchführen sowie unsere sehr guten Angebote für junge Unternehmensgründerinnen und -gründer aus der Hochschule. Im Bereich Gründung gehört die Fachhochschule Brandenburg zu den besten kleinen Hochschulen Deutschlands. Das alles werden wir am Montag den für uns wichtigen Entscheidungsträgern zeigen. Ich freue mich auf einen intensiven Austausch mit Politik und Wirtschaft – sowohl durch das Audit als auch durch die Veranstaltung vor Ort – und auf neue Impulse für unsere Hochschule.“

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft startet in diesem Jahr ein Transfer-Audit für Hochschulen. Bei dem Begutachtungsverfahren werden die institutionellen Strukturen und Prozesse von Kooperationsbeziehungen mit externen Partnern (vornehmlich Unternehmen) vor dem Hintergrund der jeweiligen individuellen Zielstellung der Hochschule analysiert und Empfehlungen abgegeben. Neben bundesweit fünf einzelnen Hochschulen nimmt Brandenburg als einziges Bundesland mit all seinen Hochschulen an der einjährigen Pilotphase teil, die im September 2016 endet. Jede Brandenburger Hochschule erhält eine ausführliche Auditierung ihrer Transferstrukturen, das Land ein Perspektivenpapier mit Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen und der Förderung. Die Ergebnisse des Brandenburger Transfer-Audits sollen in die Entwicklung des Instrumentes „Transfer-Audit für Hochschulen“ einfließen, die der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Anschluss an die Pilotphase allen deutschen Hochschulen als Service zur Verfügung stellen wird. Das Land übernimmt die Kosten für die Teilnahme der Brandenburger Hochschulen in Höhe von rund 200.000 Euro.

Mit den Vor-Ort-Konferenzen sollen zum einen die bereits erfolgten Transfer-Leistungen der Brandenburger Wissenschaftseinrichtungen an den einzelnen Hochschulstandorten für die wirtschaftliche Entwicklung der Regionen bekannter gemacht werden und zum anderen die Potenziale für die Zukunft diskutiert werden. Im Ergebnis der Konferenzen sowie des Transfer-Audits soll mit den Hochschulen eine übergreifende Transferstrategie entwickelt werden.

Die Auftaktveranstaltung der Vor-Ort-Konferenzen findet am Montag, den 22. Juni 2015, von 15.00 bis 17.30 Uhr an der Fachhochschule Brandenburg statt.

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