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Technische Hochschule Brandenburg feiert den Start in ihr erstes Semester

Technische Hochschule Brandenburg feiert den Start in ihr erstes Semester Fotos: FHB

Offizieller Festakt im Rolandsaal:

Mehr als 150 Gäste folgten der Einladung: Mit einem offiziellen Festakt im Rolandsaal der Stadt Brandenburg an der Havel ist die Technische Hochschule Brandenburg in ihr erstes Semester gestartet. Im März wurde die Fachhochschule in Technische Hochschule Brandenburg umbenannt.

THB-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui: „Die Akzeptanz des neuen Namens ist insbesondere im Kreis der Wirtschaft und der Politik nahezu ungeteilt. Er wird sowohl als zur Hochschule passend als auch als imagefördernd angesehen.“ Ein Ziel der Umbenennung ist auch eine höhere Attraktivität der Hochschule für Studieninteressierte. Mit Blick auf die demografische Entwicklung in der Region fügte sie hinzu: „Allein mit der Erfüllung des Auftrags, Fachkräfte in der Region zu halten, kann die Hochschule dem regionalen Arbeitsmarkt nicht mehr gerecht werden. Ergänzend tritt die Notwendigkeit hinzu, Fachkräfte über die Studienangebote in die Region zu holen und an sie zu binden.“

Festakt 03

Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann ging in ihrem Grußwort unter anderem auf die entwicklungsfördernde Bedeutung ein, die die Brandenburger Hochschule seit ihrer Gründung im Jahr 1992 auf vielfältige Weise erfüllt. Als aktuelles Beispiel dafür nannte sie die landesweite Führungsrolle, die die THB mit der Einrichtung einer Geschäftsstelle beim Ausbau der dualen Studienangebote übernommen hat. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die langjährige Erfahrung der THB in der Kooperation von Wissenschaft und betrieblicher Praxis. "Die Erweiterung des Angebotes an dualen Studiengängen bieten für Studierende konkrete Perspektiven in den Unternehmen unserer Stadt und der Region und eröffnet gute Möglichkeiten berufsnah zu lernen. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um den steigenden Bedarf der brandenburgischen Wirtschaft an hochqualifizierten Fachkräften zu decken.“

Eine kurzweilige Festrede mit dem Titel „Verantwortung der Technik“ hielt Prof. Dr .phil. Walther Ch. Zimmerli, Stiftungsprofessor "Geist und Technologie" an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Student David Trautmann erinnerte die Stadt daran, dass die Studierenden die Führungskräfte und Leistungsträger von morgen sind – und wünscht sich mehr Aufgeschlossenheit für die Belange der jungen Menschen.

Für die musikalische Begleitung sorgten vier Musiker der Brandenburger Symphoniker.

Neu ist im Sommersemester 2016 nicht nur der Name der Hochschule. Gleich zwei Professoren wurden jetzt an die Technische Hochschule berufen:

Prof. Dr. Mareike Kühne ist seit März die Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Steuerlehre, am Fachbereich Wirtschaft. Zuvor war sie Professorin an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur (HWTK) Berlin. Prof. Dr. Mareike Kühne studierte Philosophie und Neurowissenschaften in Magdeburg, Berlin und San Diego und verfügt über zwölf Jahre Erfahrung in verschiedenen Managementpositionen. „Schwerpunkte meiner Arbeit sind die Finanzberichterstattung und die Forschung zu menschlichem Entscheidungsverhalten“, so Kühne. 

Während ihrer Tätigkeit für eine große deutsche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat sie Mandanten unterschiedlicher Größe und Branchen in Fragen der Rechnungslegung beraten. Darüber hinaus wirkte sie als Projektmanagerin beim Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC e. V.) einige Jahre unmittelbar an der Weiterentwicklung der internationalen Rechnungslegung mit. Sie hat als Gastdozentin bereits an anderen Hochschulen und Universitäten Betriebswirtschaftslehre und Philosophie gelehrt. Im Wintersemester 2015/16 war sie Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur (HWTK) in Berlin.  

Der Master-Studiengang Security Management („SecMan“) steht seit März unter der Leitung des neuen Studiendekans Prof. Dr. Ivo Keller. „Im Januar haben wir den Initiator und langjährigen Leiter des Studiengangs,  Prof. Dr. Friedrich Holl,  in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Die Fußstapfen, die er hinterlassen hat, sind groß. Doch ich freue mich sehr darauf, seine Arbeit fortzuführen und den Studiengang mit neuen Ideen in Zukunft noch erfolgreicher zu machen“, so Prof. Keller. So stehen zahlreiche neue Fächer auf dem Stundenplan.

Prof. Dr. Ivo Keller wird erstmalig das Wahlpflichtfach „Predicitve Analytics und Privatheit“ unterrichten – ein Bereich, der für die Marktforschung und Profilbeildung sehr bedeutsam ist, aber wegen der sensiblen Datenhaltung einiges an Gefahrenpotential in sich birgt.  In den verschiedenen Studien-Projekten geht es um konkrete Anwendungen, die sowohl „Techniker" als auch „Manager" ansprechen. In Zusammenarbeit mit Stadtwerken wird beispielsweise getestet, ob und wie weit ein Angreifer von außen in IT-Systeme der Verwaltung eindringen kann. Der SecMan-Studiengang ist einzigartig im deutschsprachigen Raum, denn er verbindet IT-Sicherheit mit der Unternehmenssicherheit und betrachtet beides aus der Managementperspektive. Bachelor-Absolventen mit ersten beruflichen Erfahrungen in der Unternehmenssicherheit bietet er ausgezeichnete  Karriereaussichten. Professoren und Dozenten aus der Praxis sorgen dafür, dass die Studierenden optimal auf die Anforderungen der Praxis vorbereitet werden und entwickeln sie zu gesuchten Führungskräften.

Das Studium ist in Wochenend-Veranstaltungen organisiert, so dass es sich berufsbegleitend absolvieren lässt. Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt. Kurzentschlossene können sich noch bis zum 11. April 2016 online einschreiben: https://www.security-management.de/bewerbung-einschreibung/.

Letzte Änderung am Donnerstag, 07 April 2016 11:31

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