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Bürgermeister Steffen Scheller begrüßt Absage der Kreisreform

Bürgermeister Steffen Scheller Bürgermeister Steffen Scheller Foto: Stadtverwaltung Brandenburg

Entscheidung war überfällig, verdient aber auch Respekt

Zur Absage der Kreisreform erklärt Brandenburgs Bürgermeister Steffen Scheller:

"Diese Entscheidung von Ministerpräsident Woidke war überfällig, die Kreisreform war nicht mehr zu halten. Gleichzeitig verdient die Entscheidung aber auch Respekt. Wenn die Landesregierung jetzt statt auf Zwangsfusion und Einkreisung zu setzen, die freiwillige Kooperation von Kommunen fördern will, findet das unsere Unterstützung: Wir leben das als Stadt Brandenburg an der Havel in guter Partnerschaft mit Potsdam-Mittelmark und Havelland seit vielen Jahren und bauen unsere wechselseitigen Angebote gerne weiter aus." 

"Dieser Erfolg ist insbesondere auf das großartige Engagement der Bürgerinnen und Bürgern zurückzuführen, die in nie dagewesener Art und Weise zu ihren Städten, Kreisen und Gemeinden gestanden haben! Mit dieser landesweiten lokalen Identifikation vor Ort hatte man in Potsdam schlicht nicht gerechnet und es wohl auch bis zuletzt nie wirklich verstanden. Jetzt sollte es aber kein Jubelgeschrei geben, stattdessen sollten wir alle gemeinsam daran arbeiten, von den gesparten ca. 500 Mio. Euro unser Land in Sachen Digitalausbau, Wirtschaftsförderung und Bildung nach vorne zu bringen", sagt Steffen Scheller.

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 01 November 2017 14:53

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