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Blumenkunst aus dem Land des Lächelns

Japnische Blumenkunst in der St. Johanniskirche Japnische Blumenkunst in der St. Johanniskirche Foto: Thomas Uhlemann / Zweckverband

St. Johanniskirche mit neuer Blumenschau bestückt

In der neuen Blumenhallenschau in der St. Johanniskirche geht es um die japanische Kunst des Blumensteckens.

Der Ikebana-Bundesverband hat eine Ausstellung organisiert, die kunstvoll, facettenreich, aber auch schlicht ist. Die Blumenhallenschau wurde heute eröffnet. Zur Eröffnung waren die Gattin des Japanischen Botschafters Kazuko Nakane, der Gesandte und stellv. Botschafter der japanischen Botschaft, Takayuki Miyashita, Jörg Löschmann, Präsident des Ikebana-Bundesverbandes, Rainer Berger, Ausstellungsbevollmächtigter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH, und die Vorsteherin des BUGA-Zweckverbandes Dr. Dietlind Tiemann anwesend.

Im Ikebana-Bundesverband sind insgesamt 15 unterschiedliche  Schulen vertreten. In der Hallenschau werden Arrangements von acht Ikebana-Schulen gezeigt: Sogetsu, Ikenobo, Ohara, Stuttgarter Ikebana Schule, Kaden Ryu, Koryu Toyokai und Saga Goryu. Beim Betrachten der Kunstwerke wird der Besucher sehr schnell bemerken, wie unterschiedlich Ikebana-Arrangements sein können.

Im Ikebana spielt die Liebe zur Natur, die Wertschätzung der Blüten, Blätter und Zweige eine herausragende Rolle. Dies wird durch Herausheben von bestimmten Eigentümlichkeiten der Pflanze noch verstärkt. Ikebana lehrt, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten und ist eine Form des persönlichen Ausdrucks. Anstelle großer Bouquets mit zahlreichen Blüten oder Blumen der gleichen Pflanze wird im Ikebana eher dezent mit einzelnen Objekten gearbeitet. Während in der westlichen Welt die Fülle der Blumen und ihre Farbe betont werden, hebt Ikebana die Bedeutung der Linienführung und des freien Raumes hervor.

Die Gestaltung von Arrangements aus Blumen, Steinen, Wurzeln und sonstigen, Elementen wird eher als meditative Tätigkeit angesehen, auch die symbolische Bedeutung verschiedener Pflanzen und ihrer Beziehung zueinander nimmt einen höheren Stellenwert ein. Eng mit dem Ikebana verbunden ist das sogenannte Kado, der Blumenweg, welches den philosophischen und meditativen Anteil des Blumenarrangierens umfasst und somit die ästhetische Gestaltung des Ikebana ergänzt.

Das Ikebana soll nicht nur eigenständige Schönheit erzeugen, sondern zur Harmonie des gesamten Lebensraumes und des Menschen beitragen. Wer in die Kunst des Ikebana eintauchen möchte, lernt hierbei elementare Methoden und Anordnungen von Blumen kennen, die allesamt ihre eigene, symbolische Bedeutung mitbringen.

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