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Tiemann als Streikbrecherin?

Ein unwürdiges Schauspiel!

Ralf Holzschuher und Britta Kornmesser erklären: Statt Schauspiel wäre Sachpolitik wichtig.

Mancher hat den gestrigen Auftritt der Oberbürgermeisterin im Städtischen Klinikum für einen Aprilscherz gehalten. Doch Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg an der Havel und Aufsichtsratsvorsitzende des Städtischen Klinikums Brandenburg, war gestern als Hilfsschwester im Krankenhaus unterwegs. Wir sind der Meinung: Gute medizinische Versorgung ist kein Job für Laien. Dafür braucht es Fachpersonal und das ist mehr wert.

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion in der SVV Britta Kornmesser dazu: „Dietlind Tiemann ist sich für keinen Auftritt zu schade, dass sie mit ihrer gestrigen Aktion den Beschäftigten des Klinikums direkt in den Rücken fällt, ist empörend.“

Auch der Brandenburger Landtagsabgeordnete Ralf Holzschuher zeigte sich über so wenig Fingerspitzengefühl der Oberbürgermeisterin irritiert: „Eine Oberbürgermeisterin sollte sich nicht als Streikbrecherin versuchen. Eine so einseitige Positionierung gegen die Belegschaft des wichtigsten kommunalen Unternehmens finde ich falsch. Die Kolleginnen und Kollegen auf den Stationen leisten jeden Tag mit großer Anstrengung und viel Engagement eine hervorragende Arbeit, die eine entsprechende Entlohnung verdient. Darauf hätte Tiemann hinweisen sollen.“

Beide Sozialdemokraten erklärten: „Wir stehen in diesem Tarifkonflikt ebenso wie beim Arbeitskampf in anderen städtischen Unternehmen auf der Seite der Belegschaft. Es ist das Recht von Arbeitnehmern für ihre Belange und eine Anpassung ihrer Löhne zu kämpfen und dafür zu streiken. Niemand fordert, dass die Lohngruppen der Pflegekräfte an die der Oberbürgermeisterin angepasst werden, aber eine spürbare Anpassung ist notwendig. Hierum hätte sich Dietlind Tiemann gestern kümmern können, anstatt mit Effekthascherei eine Schlagzeile landen zu wollen.“ Vielleicht sollte die Oberbürgermeisterin wirklich ein Praktikum auf den Stationen des Klinikums machen, um zu sehen, wie hart der Arbeitsalttag wirklich ist. Dann aber ohne Kamera.“

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