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„Tiemann hilft im Krankenhaus“

  • geschrieben von  Hoffmann (Fraktionsvors. B90/Die Grünen – Pro Kirchmöser)
  • Donnerstag, 02 April 2015 18:18
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Warum hat Fr. Dr. Tiemann nicht dort kurzfristig ihre Arbeitskraft zur Verfügung gestellt?

Hans-Christina Andersen, der heute seinen 210. Geburtstag gefeiert hätte, sagte einmal: „Die Welt ist nicht so übel, man muss sie nur zu nehmen wissen.“

Die Selbstdarstellung von Frau Dr. Tiemannn im Städtischen Klinikum, die den Brandenburgern allerdings am 01. April geboten wurde, war mehr als übel. Die Hoffnung, dass es sich wohl nur um einen Aprilscherz handeln könnte, ließ viele Leser noch schmunzeln. Heute aber hat es sich bewahrheitet. Fr. Dr. Tiemann ist sich nicht zu schade, mit Fotografen und Presse ins Klinikum zu laufen, um dort in Krankenpflegerkleidung zu posieren.

Allein die Anmaßung, mit ihrer Anwesenheit das dortige Fachpersonal in ihrer schweren Arbeit unterstützen zu wollen, macht einen fassungslos. Anlass sei die befürchtete „Personalknappheit“ aufgrund des angekündigten Streiks gewesen, so habe ihr Sprecher ausgeführt. Eine Personalknappheit ergibt sich jedoch mitunter auch ohne Streik, wie z. B. in der Stadtverwaltung. Im letzten Jahr bestand über einen längeren Zeitraum eine Personalknappheit im Jugendamt.

In der Konsequenz konnten 80 % der Hilfeplangespräche nicht bzw. nicht fristgemäß durchgeführt werden. Inwieweit dieser Umstand den Nachtragshaushalt zusätzlich negativ beeinflusste, wird noch heute im Jugendhilfeausschuss diskutiert. Die Ausländerbehörde war mehrere Wochen aufgrund Personalknappheit geschlossen und quasi nicht arbeitsfähig. Unzählige Anträge konnten nicht bearbeitet werden.

Warum hat Fr. Dr. Tiemann nicht dort kurzfristig ihre Arbeitskraft zur Verfügung gestellt? Oder denken wir an den massiven Stundenausfall an den Brandenburger Schulen und, und, und.

Es ist schade und unverständlich, dass eine Oberbürgermeisterin, die ihre ganze Energie für den Erhalt der Kreisfreiheit einsetzen möchte, einen derart schlechten Populismus betreibt.

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