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Kein Weg zu weit: Frankreichs Außenminister Ayrault besucht Steinmeier in Brandenburg

Außenminister Steinmeier und sein französischer Amtskollege Ayrault genießen die Bootstour über die Havel Außenminister Steinmeier und sein französischer Amtskollege Ayrault genießen die Bootstour über die Havel Foto: Daniel Güttler / Presse Agentur Brandenburg / havelstadt-brandenburg.de

Steinmeier und Ayrault in Brandenburg an der Havel / Eintrag in das Goldene Buch der Stadt

Außenminister Steinmeier und sein französischer Amtskollege Ayrault haben sich am Mittwoch (15.06.) in Brandenburg an der Havel getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Ukrainekrise und der Zusammenhalt in der Europäischen Union.

Willkommender Tapetenwechsel

Steinmeier und Ayrault kennen sich schon seit Jahrzehnten und haben in den unterschiedlichsten politischen Ämtern zusammengearbeitet - etwa als Franktionsvorsitzende der französischen Parti Socialiste beziehungsweise der deutschen Sozialdemokratischen Partei. Längst kann keiner mehr zählen, wie oft sie sich schon in ihren jeweiligen Hauptstädten besucht haben. Daher kam der Tapetenwechsel gelegen, als sich die beiden Außenminister in Steinmeiers politischer Heimat Brandenburg an der Havel trafen. Die Kulisse für die Gespräche bot das berühmte Dominikanerkloster Sankt Pauli.

Vor dem britischen Referendum

Die Delegationsgespräche drehten sich insbesondere um zwei aktuelle außenpolitische Themen. Gut eine Woche vor dem britischen Referendum über den Verbleib des Landes in der EU sprachen Steinmeier und Ayrault über die Gefahren durch rechtspopulistische und euroskeptische Strömungen in Europa. Beide waren sich einig, dass das Wiederaufflammen von Nationalismen am besten verhindert werden kann, indem die EU Handlungsfähigkeit beweist und zu vernünftigen Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit findet. Mit Blick auf das Referendum sagte Steinmeier: "Europa würde vieles fehlen, wenn Großbritannien sich für ein Austreten entscheiden sollte."

Umsetzung des Minsker Abkommens

Das zweite Thema steht schon allzu lang auf der Tagesordnung: Die Lage in der Ostukraine. Denn die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarung geriet zuletzt wegen der Uneinigkeit der Konfliktparteien zu Sicherheitsfragen und dem ausstehenden Lokalwahlgesetz ins Stocken. "Deutschland und Frankreich arbeiten mit aller Kraft daran, Fortschritte bei der Umsetzung des Minsk-Abkommens zu erzielen", so Steinmeier nach dem Gespräch. Gleichzeitig zum Brandenburger Treffen waren zu diesem Zweck Diplomaten aus Berlin und Paris nach Kiew gereist. Das gemeinsame Engagement für eine Lösung in der Ukraine verbindet die beiden Minister seit Beginn der Amtszeit Ayraults. Denn dessen erste Dienstreise führte ihn im Februar 2016 gemeinsam mit Außenminister Steinmeier nach Kiew.

Tour durch Brandenburg an der Havel

Nach den Gesprächen unternahmen die beiden Minister noch eine gemeinsame Tour durch die Stadt Brandenburg an der Havel, inklusive Bootsfahrt. Denn wirklich guten Freunden zeigt man schließlich auch gerne sein Zuhause.

Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann und SVV-Vorsitzender Walter Paaschen begrüßten anschließend die beiden Chefdiplomaten am Altstädtischen Rathaus, wo sich beide im Beisein von Mitgliedern und Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung in das Goldene Buch der Stadt eintrugen.

Impressionen:

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Außenminister Steinmeier und sein französischer Amtskollege Ayrault im Dom zu Brandenburg

 

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Beide Minister auf dem Weg zum Boot. Begleitet werden sie von unzähligen Sicherheitspersonal und der Presse aus dem In- und Ausland.

 

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Entspannt sitzen beide Minister auf dem Boot „Berlin“ und genießen ein wenig das sonnige Wetter.

 

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Abfahrt. Die Minister winken einigen Zaungästen zu.

 

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Kurzer Abstecher in die Johanniskirche. Derzeitig gastiert dort die Anne Frank Ausstellung.

 

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Wo sich wilde Waldmöpse gemütlich räkeln ...

 

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Steinmeier zeigt seinem französischem Amtskollegen das Loriot Denkmal auf dem Johanniskirchplatz.

 

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Zu Fuß geht es durch die Altstadt zum Rathaus. Als Ayrault die Schienen sieht fragt er Steinmeier: „gibt es hier etwa eine Straßenbahn?“. Wenige Sekunden später bekommt er die Antwort.

 

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Begrüßung vor dem Rathaus: Oberbürgermeisterin Tiemann begrüßt beide Minister.

 

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Ayrault und Tiemann tauschen sich aus. Unter anderem fragt Ayrault, wie viele Einwohner die Stadt Brandenburg an der Havel hat.

 

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Nachdem Tiemann beide Minister herzlich begrüßt hat, ergreift Ayrault das Wort und Bedankt sich für die Einladung bei Steinmeier. „Das ist eine schöne Stadt“, betont er in seiner kurzen Rede.

 

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Der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

 

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Der deutsche Außenminister Frank Walter Steinmeier trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

 

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Gruppenfoto mit anwesenden Stadtverordneten

 

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Zum Abschied gibt es von der Rathauschefin ein kleines Geschenk

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 16 Juni 2016 13:17

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