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Alfredo Förster (SPD): Die Feier fällt aus

Alfredo Förster (SPD) Alfredo Förster (SPD) Foto: privat

Pressemitteilung von Alfredo Förster (SPD) zum (BAVARIA) Immobiliengeschäft:

Trotz der guten Nachricht, dass sich demnächst  ein 100 Millionengeschäft in unserer Havelstadt anbahnt, werden wohl diesmal nicht nur die Sektkorken im (Flaschen-)Hals mancher Stadtverwalter und Kommunalpolitiker stecken bleiben.

Für über 50 Millionen + Nebenkosten will die Stadt 1440 Wohnungen, d.h. das frühere Eigentum ihrer Bürger, von einem Immobilienfond wieder zurückkaufen, um sie sogleich für weit weniger als 40 Millionen an einen neuen, renditeträchtigen Immobilienfonds weiter zu verhökern.

Das klingt zunächst schlecht. Ist es auch!

Doch anders scheint sich die Stadt nicht mehr aus ihrem Dilemma befreien zu können, in das sie sich vor vielen Jahren selbst hineinmanövrierte.

Die Verluste, die der Stadt durch die sogenannten BAVARIA- Verträge aus dem Jahre 1998 entstanden sind, summierten sich bis Ende 2016 bereits auf mehr als 19 Millionen Euro. Hinzu kommen nun die rund 17 Millionen Euro, die die Stadt in die Hand nehmen darf oder muss, um einen bis 2028 zu erwartenden, noch weit größeren Schaden zu verhindern.

So, oder so ähnlich lässt sich der nun gefundene Auftrag an die Stadtverwaltung bewerten, mit dem sie die 1440 Bavaria- Wohnungen zurückkaufen und sogleich mit einem deutlichen Verlust weiterveräußern darf.

Am Ende wird wohl ein Gesamtschaden von rund 36 Millionen Euro in den jeweiligen Kassenbüchern unserer Kommune verewigt sein.

Zum Vergleich dagegen sehen selbst die grob 20 Millionen BUGA-Verluste – deren Machern der   Steuerzahlerbund im Oktober 2016:  „Prunksucht, Größenwahn und Geltungssucht“ attestierte -  fast klein aus.

Die „abstrakte“ Verantwortung für das Bavaria- Fiasko hat am 12.12.2002 die Stadt übernommen.

Konkrete Verantwortliche gab es auch.

Sie kamen aus ihrer eigenen Verwaltung oder der Wobra-Geschäftsführung.

Möglicherweise hatten sie die Zahlen im Vertragswerk nicht gelesen.

Den Schwarze Peter bekamen seitdem die nach dem damaligen Parteienproporz in die WOBRA entsandten Aufsichtsratsmitglieder zugeschoben.

Vielleicht hatte auch deshalb all die Jahre niemand so recht Lust, diesen Skandal anzufassen…

Spät, fast zu spät, könnte nun für die Stadt und ihr Wohnungsunternehmen der Befreiungsschlag gelingen. Das hierzu notwendige Kleingeld für diesen Superdeal in Höhe von rund 17 Millionen Euro wird sich die hochverschuldete Stadt, über eine Erhöhung der Kassenkreditaufnahme  beschaffen.

Das funktioniert und sichert einen aktuell niedrigen Zinssatz ab. Seit 2003 konnten auf diese Art  immerhin Verbindlichkeiten in einer Gesamthöhe von 150 Millionen Euro zwischengelagert werden. 

Und wer weiß, vielleicht werden diese und die vielen anderen Schulden nach Tiemann´s  Flucht und bei einer geplanten Einkreisung  irgendwann einmal halbiert….

Alfredo Förster, SPD

Letzte Änderung am Dienstag, 24 Januar 2017 10:35

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