Gegendemonstranten - darunter auch Politiker von SPD, LINKE und Grünen aus dem Bundestag - zwangen die Neonazis mit Sitzblockaden zur Umkehr nach nur 800 Metern
Berlin - Die Nazis hatten auf der in Bornholmer Brücke (Berlin-Prenzlauer Berg) keine Chance ihren Aufmarsch am 1. Mai in Richtung Schönhauser Allee auch nur zu machen: Gehindert wurden sie zu einem an massive Kontrollen durch Bundes- und Landepolizei (zusammengezogen aus einigen Bundesländern) vor der Bornholmer Brücke sowie durch den verspäteten „Marsch“ folgend der eigentlich geplanten Route – nur ohne nennenswerten Erfolg.
Die Rechten hatten vorab verkündet, dass sie mit mehr als 3000 Anhängern aufzumarschieren, aber nur ein sehr kleiner Bruchteil an „Gefolgten“ nahm teil - standen sie gegen Polizei und mit mehr als 8.000 Gegendemonstranten sich gegenüber. Die Polizei ist Vorort mit Augenmaß und einer defensiven Haltung vorgegangen. Wo es aus rechtlichen Gründen unumgänglich war, wurde die Straße von Sitzblockaden der Gegendemonstranten geräumt – ohne übertriebene Härte, sondern mit zureden und sanftem Wegtragen. Sie musste aber auch bei den Demokraten zu einem Teil eingreifen: So mussten sie Demonstranten von den Häuserdächern an der Kreuzung Bornholmer Straße / Schönhauser Allee räumen lassen.
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Mit Pfiffen und Rufen „Nazis raus“ sowie auch sich demonstrativ hinzusetzen machten sich die Gegendemonstranten lautstark erfolgreich gegen die Nazis aufmerksam. Nach nur einem kurzen „Aufmarschieren“ mussten sie zur Kenntnis nehmen, dass sie in der Bornholmer Straße nicht „erwünscht“ sind und den „geordneten Rückzug“ unter Protest ihrer Seitz antreten und hinnehmen durften.
Auch für Brandenburg an der Havel steht am kommenden Wochenende (8. Mai) ein weiterer Naziaufmarsch bevor. Brandenburgs Demokraten haben mit einem Bürgerfest und Fahrradkorsos für Demokratie, Toleranz und gegen Extremismus aufgerufen. „Uns ist es wichtig, dass unsere Stadt ein klares Zeichen für Demokratie und Toleranz und gegen Extremismus setzt. Wir bitten Sie, setzen Sie gemeinsam mit uns am 8. Mai ein Zeichen für Demokratie und Toleranz und gegen Extremismus“, betonen die Organisatoren des Aufrufes. Beginn ist um 13.00 Uhr mit einer Kundgebung am sowjetischen Ehrenmal (Steinstraße Ecke Kurstraße).
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Kloster Lehnin: Unfallflucht aufgeklärt Strafanzeigen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort folgte
Gestern Vormittag zeigte ein Damsdorfer BMW Besitzer beim Revierpolizeiposten in Lehnin eine Unfallflucht an. Ein unbekannter PKW ist in der Nacht zu Mittwoch offenbar gegen die Fahrertür seines PKW gefahren und hatte diese beschädigt. Der BMW war in der Göhlsdorfer Straße am Straßenrand abgestellt gewesen. Die Revierpolizisten nahmen eine Unfallanzeige und eine Strafanzeige wegen Fahrerflucht auf. Außerdem sicherten sie Spuren an der beschädigten Tür. Der Schaden wurde auf ca. 1.500 Euro geschätzt. Eine sofortige Umfeldermittlung erbrachte jedoch keine konkreten Hinweise auf das Verursacherfahrzeug.