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Blumenhallenschau „Allet Jemüse!“ wurde heute eröffnet

Blumenhallenschau „Allet Jemüse!“ Blumenhallenschau „Allet Jemüse!“ Foto: : BUGA-Zweckverband (Amanda Hasenfusz)

BUGA-Blumenhallenschau vom 3. bis 6. September 2015

Die Havelregion ist ein großer Garten. Nicht nur Blumen, Sträucher und Bäume gedeihen hier ausgezeichnet, sondern auch eine Vielfalt an Gemüse.

Den Beweis tritt die Hallenschau mit dem schönen Titel „Allet Jemüse!“ an, die am 3. September eröffnet wird und bis  Sonntag, den 6. September, zu erleben ist. Ein buntes Markttreiben an Ständen und unter großen Schirmen erwartet die Besucher in der Kirche St. Johannis in Brandenburg an der Havel.

Der Ausstellungsort könnte nicht passender sein: Seit Jahrhunderten feiern Christen das Erntedankfest aus Freude am Ertrag aus Landwirtschaft und Gärten. Die ehemalige Klosterkirche der Franziskaner aus dem 15. Jahrhundert ist also ein würdiger Rahmen, um die Vielfalt an Produkten zu zeigen, die in der Region produziert werden.

Auch bei „Allet Jemüse!“ werden Floristen mit Hand anlegen, um neben buntem Gemüse auch Sommer- und Herbstblumen und üppige Großstauden in Szene zu setzen. Zu sehen gibt es auch herbstlich bepflanzte Kübel sowie Heidepflanzen und ihre typischen Begleiter. Hauptakteur bleibt aber das Gemüse – allen voran die Gurke. Brandenburg ist weit über die Grenzen hinaus bekannt für die eingelegte Spreewald-Spezialität. Doch auch Tomaten, Rotkohl, Kürbis und Bohnen sowie die weniger bekannten Mairüben und Meerrettich gedeihen in den Böden, ebenso wie zahlreiche Kräutersorten.

Bei der Hallenschau können BUGA-Besucher erfahren, welche gesunden Inhaltsstoffe in den einzelnen Sorten stecken, und wie sie sich zubereiten lassen: Landfrauen halten an den Ständen Rezepte bereit, die sie eigens für die Ausstellung zusammengestellt haben. Die farbig bebilderten Rezeptkarten sollen Lust machen, die Gerichte zu Hause nachzukochen. Die entsprechenden Gemüsearten in der Ausstellung zeigen, was derzeit regional angebaut wird und somit in der Küche frisch genutzt werden kann.

Auch über Wildobstsorten können sich die Besucher in der Kirche St. Johannis informieren. Es werden Sträucher mit Früchten gezeigt, die nicht nur der heimischen Tierwelt schmecken. Schwarze Aronia- und orange-rote Sanddornbeeren, die bekannt für ihren hohen Vitamingehalt sind, sind hier genauso ausgestellt wie Quitte und Zierapfel, die in Gelee und Konfitüre eine gute Figur machen. Auch Heidelbeeren aus regionalem Anbau bekommen ihren Auftritt.

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