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Alfredo Förster (SPD): Darf`s eine Million mehr sein?

Alfredo Förster (SPD) Alfredo Förster (SPD) Foto: privat

Im Winter 2010/11 musste die MEBRA für rund 200 000 Euro teures Streusalz nachkaufen.

Die städtische Beteiligungsgesellschaft  forderte dieses Geld auf der Grundlage eines Vertrages von der Kommune zurück. Sofort (über-)reagierten damals einige Stadtverordnete. Sie stritten um die Rechtmäßigkeit dieser Forderungen und installierten am Ende sogar einen Untersuchungsausschuss. Dieser tagte viele Monate lang. Am Ende diverser Sitzungen konnte stolz verkündet werden, dass die Stadtverwaltung lediglich 74 000 Euro dieser Forderung begleichen wird.

Das war toll.

Ganz anders verhalten sich die roten, grünen und schwarzen Genossen jedoch seit Jahren beim Thema BUGA.

Rund 11 Millionen Euro, und damit 1 Million Euro mehr als bisher verkündet, soll das voraussichtliche Defizit aus dem Buga-Geschäft betragen.

Vielleicht sind es auch 12 Millionen. Wer weiß das schon so genau.

Für 7 bis 8 Millionen Euro davon müssen alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brandenburg  geradestehen.

Natürlich auch jenes Drittel der Einwohner unserer Stadt, die auf Grund ihrer äußerst schmalen Renten oder sehr geringen Einkommen es sich einfach nicht leisten konnten, den Buga - Eintrittspreis zu bezahlen.

Wer von den Brandenburgern hoffte, dass wenigstens nun einige der gewählten Stadtverordneten aufwachen würden und sich  intensiver mit diesem Desaster befassen werden, wurde bisher enttäuscht.

Zu untersuchen gibt es für sie scheinbar noch immer nichts.

Die Demokratie versagt.

Die Kritik am Buga-Zweckverband und gar an dessen Vorsteherin, Frau Dr. Tiemann, ist nach wie vor nur sporadisch und sehr leise.

Man weiß ja, wer in dieser Stadt das Sagen hat. Das System Tiemann funktioniert.

Und Frau Dr. Tiemann weiß auch, wie sehr sich noch vor wenigen Monaten, viele große und kleine Politiker aus dieser Stadt oder dem Land darum drängten, im Buga-Himmel neben ihr wahrgenommen zu werden.

Politisch besoffen von ihrem Buga-Erfolg, wird nun ein fürchterlicher Kater folgen.

Zu spät, viel zu spät, aber immerhin, zog wenigstens die SPD im Sommer 2014, als sich das drohende Desaster nicht mehr verschweigen ließ, ihr jahrelanges Mitglied aus dem Zweckverband zurück.

Beeindruckt hat dies damals kaum jemand. Selbst über die unglaublichen Anmerkungen zur Arbeitsweise im Buga-Zweckverband, die die SPD-Frontfrau, Frau Kornmesser, in der Stadtverordnetenversammlung eindrucksvoll darstellte, ist schnell das Buga - Gras gewachsen. Es interessierte offensichtlich noch niemand.

Folgerichtig durfte die CDU-Oberbürgermeisterin am Ende der Gartenschau stolz verkünden lassen: „Sie würde es immer wieder tun.“ (MAZ 12.10.2015)

Vielleicht hatte sie dabei bereits die Kosten einer Weltmeisterschaft an der Regattastrecke des Beetzsees vor Augen.

Mal sehen, ob man sie lässt.

Alfredo Förster, SPD

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