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„SPD-Fraktion vor Ort“ in der Anton-Saefkow-Allee

„SPD-Fraktion vor Ort“ in der Anton-Saefkow-Allee Foto: SPD

Vergessener Ortsteil?

Stadtverordnete und sachkundige Bürger der SPD-Faktion besuchten am Montagnachmittag das Wohngebiet in der Anton-Saefkow-Allee um sich ein Bild von der Ortsentwicklung zu machen. „Bereits vor der Kommunalwahl 2015 hatten wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Straße, die Gehwege sowie das Wohnumfeld dringend aufzuwerten sind“, so der Abgeordnete Udo Geiseler, der
die Gruppe führte.

Er begrüßte es, dass zumindest die Asphaltdecke der Straße inzwischen erneuert wurde. Allerdings befindet sich der angrenzende Gehweg noch immer in einem desolaten Zustand. Überhaupt scheint der Stadt eine Vision für den Ortsteil zu fehlen, der von der Einfahrt zur Justizvollzugsanstalt dominiert wird. Das Umfeld ist dagegen in einem eher bedauerlichen Zustand. Zwischen Straße und
Bahnschiene erstreckt sich eine graue Fläche, die von planlos abgestellten Entsorgungscontainern, Energieversorgungskästen sowie Pfützen und parkenden Autos dominiert wird. Noch immer liegen Berge von Silvestermüll am Straßenrand.

„Eigentlich ist der Bereich hier am Altstädtischen Forst und in der Nähe des Gördensees eine wunderbare Wohngegend“, bemerkt die SPD-Fraktionsvorsitzende Britta Kornmesser, die auch Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss ist. „Das Umfeld könnte mit relativ geringen Mitteln aufgewertet werden.“ Auch eine Gedenkstättenkonzeption fehle an der Anton-Saefkow-Allee.
„Die SPD-Fraktion unterstützt ausdrücklich die Absicht der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, die ehemalige Direktorenvilla zu einem Dokumentationszentrum zur Geschichte der JVA auszubauen“, so Udo Geiseler.

Darüber hinaus sollten das Denkmal mit dem sowjetischen Panzer, die Tafel für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft und die städtische Gedenktafel an der Einfahrt der JVA in ein gemeinsames Anschauungskonzept einbezogen und die Erhaltungs- und Pflegezuständigkeit klar geregelt werden. In diesem Zusammenhang kritisierten die Abgeordneten, dass das früher beliebte, jetzt leider verfallende Kulturhaus noch immer der Namen des 1944 von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfers Anton Saefkow trägt. Das sei dem Opfer unwürdig.

Pressemitteilung der SPD-Fraktion Brandenburg an der Havel

Letzte Änderung am Dienstag, 24 Januar 2017 13:56

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